Bulldogge: Junior

 

 

 

 

 

 

Der Hund fand etwas, was sonst nur Ärzte entdecken            

 

 

Wenn es Bulldogge Junior nicht gäbe, dann wäre Emanuele Tiburizo heute vielleicht nicht mehr am Leben. Denn der Kleine hat bei ihm entdeckt, was sonst nur Ärzte herausfinden können.
                                                         

Eigentlich war bei dem 40-jährigen Emanuele Tiburzio alles in Ordnung. Dachte er zumindest. Doch von einem auf den anderen Tag reagierte sein Hund plötzlich hysterisch, leckte ihn pausenlos ab. "Auch wenn ich ihn weggeschoben habe, kam er zurück und ich musste ihm super-streng sagen 'Bleib weg'. Er kam sogar nachts ins Bett gekrochen und leckte mir das Bein ab. Stundenlang", sagt Emanuele Tiburizo.

Hunde können den Geruch von Menschen in ihre Einzelteile zerlegen - vergleichbar ist das mit einem Fingerabdruck, einem Parfum. "Wenn diesem Parfum ein Duft zugemischt wird, sozusagen durch einen kranken Duft durch eine Erkrankung, dann ändert sich das Parfüm und das erkennt der Hund und gibt sozusagen Alarm", erklärt Riechforscher Professor Hans Hatt.

Junior schlug Alarm, wollte eine bestimmte Stelle aus Emanueles Körper herausbeißen. Die Stelle, an der sein Herrchen dann einen Knoten spürte. Diagnose: Lymphkrebs. Der hatte bereits ins Gehirn gestreut, Emanuele musste sechs Chemo-Zyklen über sich ergehen lassen. Mit Erfolg!
                                                                                                 

Heute gilt Emanuele als geheilt - und betreibt fleißig Juniors YouTube-Kanal. Im Netz ist die Bulldogge nämlich eine richtige Berühmtheit. Denn Junior liebt es, mit Herrchen und dessen Lebensgefährten im Auto zu trällern. Er hat eine weltweite Fangemeinschaft, erreicht Klicks in Millionenhöhe. Sogar

internationale Größen wie Ellen DeGeneres wollen Junior vor ihrer Linse.

"Er ist mein Held. Helden retten Leben und hat mein Leben gerettet. Das, was ich ihm jetzt zurückgeben kann ist, ihn mit Liebe zu überschütten", sagt Emanuele. Und das hat der tierische Retter auch mehr als verdient.


(Quelle: rtl.de)

 

 

 

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 Staffordshire Bullterrier: Jock of the Bushveld

 

 

 

 

 

 

Percy Fitzparick - Abenteuer eines Hundes

In King Williams Town erblickte der Südafrikaner James Peter FitzPatrick am 24. Juli des Jahres 1862 als ältester Sohn von James Coleman FitzPatrick das Licht der Welt. Berühmtheit erlangte er Jahre später unter dem selbstgewählten Namen Percy FitzPatrick.

Seine Jugend verbracht Percy im knapp 850 km entfernten Kapstadt und begann mit 16 Jahre als Bankangestellter zu arbeiten. Das College verließ Percy 1880 nach dem Tod seines Vaters, um mit dem verdienten Geld seine Mutter und seine Geschwister zu unterstützen. 1884 heuerte er bei den Osttransvaal Goldfeldern an und arbeitete dort als Lagerist, als Helfer und Assistent der Goldsucher, Reporter sowie als Transportreiter der Ochsenwagen zwischen Lourenço Marques (heutiges Maputo, Haupstadt von Mosambik) und den südafrikanischen Städten Lydenburg und Barberton am Krüger National Park. In seinem Buch "Jock of the Bushveld" berichtet er von den Abenteuern und Erlebnissen, die er während dieser Zeit zusammen mit seinem Hund "Jock" erlebte. Als Gute-Nacht-Geschichte für seine vier Kinder angedacht, erschien der Roman 1907 und ist heute ein Klassiker der südafrikanischen Literatur. 

 

1983 befestigte die Lowfeld Digger's and Transport Rider's Society bronzene Plaketten mit einem Bild überall dort, wohin der Weg Jock und seinen Herrn geführt hatte. Vor der Town Hall von Barberton steht seit 1984 eine Statue des „beliebtesten Hundes von Südafrika“ des südafrikanischen Bildhauers Ivan Mitford-Barberton; das Grab von Jock liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Barberton, an der Straße nach Kaapmuiden Eine Gedenktafel für Jock kann auf dem Weg nach Skukuza besichtigt werden.

Im Krüger-Nationalpark befindet sich die Jock Safari Lodge, die der Familie von Percy FitzPatrick gehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bullterrier: Willie

 

 

 

 

 

 General Pattons Hund nach seinem Tod 1945

 

 

 

 

 

 

Karikaturist Bill Mauldin beschreibt den Moment: "Neben ihm lag auf einem großen Stuhl Willie, der Bullterrier. Wenn jemals ein Hund dazu geeignet war, diesen zu meistern, war es.  Willie hatte den Ausdruck seines geliebten Chefs und fehlte nur die Bänder und Sterne.  Ich stand in der Tür und starrte in die vier gemeinsten Augen, die ich je gesehen hatte. "

 

General George S. Patton galt als einer der erfolgreichsten Kampfgeneräle der US-Geschichte und war ein hingebungsvoller Hundeliebhaber.  Während der Führung der Truppen während des Zweiten Weltkrieges suchte Patton einen englischen Bullterrier-Welpen.

 

 

General Patton war ein begeisterter Tierfreund. Er kaufte den ersten von vielen Bullterriern gleich nach dem Ersten Weltkrieg für seine Töchter Beatrice und Ruth Ellen und nannte ihn Tank. Obwohl Tank sich als taubstumm erwies, liebten die Mädchen ihn und riefen ihn auf den Boden. Trotz seiner Taubheit wuisste Tank immer wann Patton  nach Hause kam und traf ihn an der Haustür.

Der berühmteste Bullterrier von General Patton wurde am 4. März 1944 gekauft. Er wurde Willie genannt, kurz für "William the Conqueror". Willie war General Patton ergeben und folgte ihm überall hin.

Als General Patton Willie kaufte, schrieb er in sein Tagebuch: "Mein Bullenwelpe ... nahm mich wie eine Ente ans Wasser. Er ist 15 Monate alt, rein weiß bis auf ein kleines Lemmin auf seinem Schwanz, das zu einem ein flüchtiger Blick schien darauf hinzudeuten, dass er kein Toilettenpapier benutzt hatte.  Willie trug Jingle Bells an seinem Kragen, so dass jeder es wissen würde, wenn er in der Nähe war, und es wurde gemunkelt, dass er ein erstaunlicher "Liebhaber" sei.  Er hatte angeblich auch seine eigenen "Erkennungsmarken".  Willie konnte oft auf den Familienbetten "entspannt" gesehen werden.